Eine Eselwanderung in der Eifel: Für Kinder, Erwachsene und Manager ein unvergessliches Erlebnis in der Natur. Vielleicht sogar ein Punkt für die Bucketlist

Esel Fridolin, mein tierischster Interviewpartner aller Zeiten, erzählt (inkl. Verlosung)

Eselwanderungen: Davon hatte ich schon mal gehört. In der Eifel durfte ich sie nun auch mal erleben. Das war nicht einfach nur eine Wanderung, sondern ein Tanz zweier Seelen, die ganz deutlich spüren, wie sehr sie verbunden sind. Noch immer begleitet mich die Begegnung mit Esel Fridolin. Sie schenkt mir Kraft, Leichtigkeit und hat mich daran erinnert, das Schöne auch und gerade im Alltäglichen, im Gewohnten zu suchen.

In der Nähe des wunderbaren (und tierfreundlichen) Hotels Feldmaus (wo es übrigens auch verdammt gutes Essen gibt) lebt  nicht nur dieser wunderbare Esel mit seinen Freunden, sondern es gibt dort auch ein Naturcamp, bei dem Familien oder auch Manager den Weg zurück zu sich selbst finden können. Eine großartige Idee. Und da auch die Inhaberin ganz großartig ist, wollte ich sie unbedingt zu Wort kommen lassen. Doch zuerst musste ich einfach ein paar Fragen direkt an meinen vierbeinigen Freund stellen:

Lieber Fridolin, magst du uns ein bisschen was aus deinem Alltag erzählen? Wie läuft ein typischer Arbeitstag für dich ab?

Esel Fridolin: Morgens, wenn ich aufwache, bin ich erst mal ganz leise und höre, ob Regentropfen auf das Dach prasseln. Wenn es regnet oder stürmt, gehe ich in den großen Laufstall. Wenn die Sonne scheint, freue ich mich ganz besonders, denn dann kann ich mit den anderen Eseln auf die Wiese. Da gibt es immer was zu entdecken. Ich mag es, wenn die Sonne auf mein Fell scheint. Schön ist es auch, wenn Gäste vorbeikommen und wir alle wandern gehen. Hannelore, die Chefin, geht immer vor. Max und ich laufen hinterher. Wenn Hannelore stehen bleibt, bleibe ich auch stehen. Eigentlich mache ich immer das, was Hannelore macht. Das ist sicherer – sie weiß immer, was zu tun ist.

Eine Eselwanderung in der Eifel: Für Kinder, Erwachsene und Manager ein unvergessliches Erlebnis in der Natur. Vielleicht sogar ein Punkt für die Bucketlist
Mein Herzensfreund Esel Fridolin (links) und Eselin Hannelore (rechts). (Foto: Marleen Item)

Diesen Winter hat Marleen gesagt, dass ich jetzt schon groß bin und auch mal ohne Hannelore wandern kann. Hui, da hatte ich vielleicht Angst. Das wollte ich gar nicht. Ich war noch nie ohne meine Freunde unterwegs. Zuerst haben wir auf dem Reitplatz geübt und dann war ich ganz alleine mit Marleen im Gelände. Sie hat gesagt, dass ich das richtig gut mache, dass ich mutig bin und jetzt Selbstvertrauen habe. Ich weiß nicht, was Selbstvertrauen ist. Aber es ist ein tolles Gefühl. Vielleicht frage ich Hannelore, ob ich das nächste Mal vorne laufen darf – ich kann das jetzt nämlich, weil ich sooo viel geübt und gar keine Angst mehr habe.

Auf jeden Fall kannst du das. Du bist der tollste Esel, den ich je gesehen habe. Wie ist das bei euch eigentlich so mit der Rollenverteilung. Ist das auch so familientechnisch? Du weißt schon, Vater, Mutter, Kind und so …

Esel Fridolin: Ich glaube, wir können uns alle nicht mehr an unsere Eltern erinnern. Das ist aber nicht schlimm, denn wir haben uns hier zu einer wunderschönen, kleinen Familie zusammengefunden. Und weißt Du, was das Beste ist? Seit Januar lebt Nelly hier bei uns auf dem Hof. Sie bekommt bald ein Baby. Stell Dir vor – ein kleiner Babyesel. Ich freue mich riesig und bin schon ganz aufgeregt. Das wird bestimmt ein prima Kumpel.

Spannend. Ich freu mich sehr über euren fast schon doppelten Familienzuwachs! Wenn wir schon über Familie sprechen: Was sind denn so grundlegende Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zwischen Eseln und Menschen, die für uns wichtig zu wissen sind?

Esel Fridolin: Menschen sprechen ganz oft in zwei Sprachen gleichzeitig und sagen dabei Dinge, die nicht zusammenpassen. Ich weiß auch nicht, warum die das machen. Z. B. sagen sie mit ihrer Stimme: „Oh, Du bist aber ein Süßer – komm doch mal her ….“ und halten mir eine Möhre hin. Mit ihrem Körper sagen sie: „Oh, ich finde Dich so schön, aber ich habe ein bisschen Angst, bleib doch besser erst mal da stehen.“ Dann bin ich etwas verwirrt und warte, bis der Mensch sich für eine klare Sprache entschieden hat. Das dauert manchmal ganz schön lange …

Ja, kann ich mir vorstellen … Ich glaube, Marleen sollte mal ein Buch schreiben: Mensch-Esel, Esel-Mensch. Und die Sprache ist ja nicht das einzige Problem. Was sagst du denn zu den Vorurteilen über Esel, die die Menschen sich ausgedacht haben?

Esel Fridolin: Wenn wir stehen bleiben, sagen die Menschen, wir wären stur. Oder dummer Esel, sagen sie auch. Das macht mich traurig. Wir sind nicht stur – wir denken nach! Wir versuchen, die Menschen zu verstehen, und sind dabei sehr geduldig, ruhig und entspannt.

Wie ist das eigentlich grundsätzlich? Ihr habt ja immer Marleen als Dolmetscherin dabei. Braucht ihr sie oft – oder sprichst du direkt zu den Kunden?

Esel Fridolin: Wir sprechen immer – mit unserer Körpersprache. Viele Menschen verstehen unsere Körpersprache nicht. Deshalb sind wir froh, dass Marleen dabei ist. Sie kann nämlich die Menschensprache und erklärt und übersetzt immer, wenn es nötig ist.

Wandern ist für uns Arbeitszeit – während wir laufen, dürfen wir nicht fressen – nur in den Pausen.

Eselwandern mit Eselflüsterin Marleen Item in der Eifel
Eselflüsterin Marleen Item mit Esel Max (Foto: Marleen Item)

Esel Fridolin: Wenn die Menschen uns nicht lesen können und unsere Sprache nicht verstehen, können wir sie ganz leicht austricksen und dann kommen wir auch während des Wanderns an das leckere Gras. Wie das geht? Neeein, den Trick verrate ich Dir nicht. Es funktioniert ja auch nur so lange, bis Marleen mit einer bestimmten Stimme etwas in Menschensprache sagt. Danach passen die Gäste immer (na ja, fast immer) auf. Ich glaube, Marleen verrät denen unser Geheimnis.

Jetzt noch mal konkreter zu deinem Job. Du bringst Menschen dazu, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wie stellst du das an?

Esel Fridolin: Keine Ahnung. Dass passiert irgendwie ganz von alleine. Weißt Du, hier in der Vulkaneifel ist es unglaublich schön. Hinter dem Hof und dem Naturcamp gibt es nur noch weite Wiesen und Wälder. In einem kleinen Bach fließt klares, kaltes Wasser ruhig dahin, lässt sich verspielt in einen Strudel hineinziehen, plätschert lebendig auf, wird wild und gleitet in einer sanften Welle wieder ruhig aus. Wenn die Sonne scheint, duftet es herrlich würzig nach Wildkräutern. Grillen zirpen, Bienen summen, seltene Greifvögel kreisen in der Luft. Hier ein Fuchs, da ein Reh. Der Himmel ist tiefblau; die Luft und der Boden wohlig warm. Der Wind säuselt leicht durch die Bäume und singt den Blättern ein Lied.

Wir Esel bewegen uns ruhig und gelassen durch diese wunderbare Landschaft. Das steckt auch die Menschen an, die mit uns unterwegs sind. Sie beginnen, in diesem natürlichen Rhythmus mitzuschwingen. Sie sind dann achtsam, entspannt und spüren, wie es ist, ganz bei sich selber zu sein.

Und weißt Du was? Dann fangen sie  ganz von alleine an, unsere Sprache zu sprechen …

Das klingt wunderbar! Aber was passiert, wenn sich jemand partout nicht mit dem Problem beschäftigen will, das gerade bearbeitet werden möchte?

Esel Fridolin: Oh je, da musst Du Marleen fragen. Sie sagt, dass wir darauf vertrauen können, dass das, was gerade da ist, auch richtig ist, und dass manche Dinge Zeit brauchen. Über solche Dinge spricht sie immer in der Menschensprache und dann verstehe ich nicht alles. Wenn sie zu lange redet, scharre ich mit den Hufen.

Wann ist für dich dein Arbeitstag erfolgreich?

Esel Fridolin: Wenn es abends im Stall frisches Heu gibt.

Magst du mir etwas richtig Tolles erzählen? Vielleicht hattest du mal ein ganz besonderes Erlebnis. Da du hier auf einem Kinderbuchautorenblog gelandet bist, würde mich ein Erlebnis mit einem Kind am meisten interessieren.

Nach der Eselwanderung: Im Naturcamp leben die Kinder und Eltern im Einklang mit der Natur - und sich selbst
Lagerfeueratmosphäre (Foto: Marleen Item)

Esel Fridolin: Max hat einen Kindersattel. Kinder, die weniger als 40 Kilo wiegen, können auf ihm reiten. Er und Hannelore können auch Schlitten und Kutsche ziehen. (Ich lerne das übrigens auch noch.)

Wir waren einmal auf einer Familienwanderung. Die Mamas und Papas haben immer geredet und waren ganz wuselig. Sie haben den Kindern gesagt, dass nur Erwachsene einen Esel führen können. Weil das für Kinder zu gefährlich sei.

Irgendwann war das der Hannelore zu hektisch und wir blieben alle stehen. Die Großen haben abwechselnd an Hannelore gezogen, mit ihr gesprochen und versucht, sie mit Möhren zu locken, weil sie wollten, dass sie weiterläuft. Hannelore blieb aber einfach stehen. So verweilten wir lange an einer Stelle. Plötzlich nahm ein ganz kleines Mädchen seinem Vater den Strick von Hannelore aus der Hand und sagte mit fester Stimme. „So, jetzt ist es aber gut! Komm, Hanne – wir gehen weiter!“

Hannelore machte einen Knicks und folgte dem kleinen Mädchen sanft und ruhig. Die Erwachsenen schauten den beiden erstaunt hinterher. Max und ich liefen dann auch weiter.

Das Mädchen hat ganz selbstverständlich und natürlich etwas getan, was in dieser Gruppe kein Erwachsener in dem Moment geschafft hat.

Uns kommt es nicht darauf an, wie groß und stark jemand ist. Wir mögen es, wenn die Menschen klar, echt und ehrlich sind.

Ich muss dich jetzt noch mal zu uns beiden fragen. Irgendwie hat es zwischen uns ganz gewaltig „gefunkt“. Was genau ist da passiert?

Esel Fridolin: Wenn wir Esel etwas Schönes erleben, dann freuen wir uns und können es einfach genießen. Die sind da ganz anders. Sie wollen alles ganz genau analysieren – wie, was, wo, warum und warum nicht anders … Sie studieren an der Vergangenheit herum oder sind in Gedanken schon in Richtung Zukunft unterwegs. Wenn die Menschen aber bei sich ankommen und innehalten, wird es ganz still und weit. Dann können sie sich selber spüren und uns Esel auch und alles was drumherum ist. Dann sind sie fröhlich und glücklich und unbeschwert. Das wünsche ich mir für alle Menschen. Ich glaube, in der Menschensprache heißt das Freiheit oder innere Freiheit. Ich weiß es nicht genau. Aber ich kann euch zeigen, wie das geht.

Bei uns beiden hat das ja prima geklappt. Bei Dir habe ich mich sofort wohlgefühlt. Wir brauchten auch gar nicht zu üben – ich bin so gerne mit Dir gewandert. Ich glaube, wir sind uns sehr ähnlich. Ich hoffe, wir können wieder einmal zusammen losziehen. Dann zeige ich Dir das Naturcamp.

Ich werde noch lange an diese wunderbare Zeit mit dir denken und danke dir und deiner Familie sehr für das, was ihr mich gelehrt habt.

Esel Fridolin: Oh, das ist schön. Sehr gerne.

Und jetzt möchte ich noch ein paar Fragen an Marleen, die Eselflüsterin, stellen. Liebe Marleen, wie kam es dazu, dass du angefangen hast, mit Fridolin, Max und Hannelore zu arbeiten?

Ein besonderer Urlaub mit Kindern: Back to the roots im Naturcamp der Vulkaneifel Citiescape
Die Tipis im Naturcamp Citiescape (Foto: Marleen Item)

Marleen Item: Ich hatte im Camp eine sehr lebendige, laute und auch hektische Gruppe zu Besuch, die etwas mit Pferden machen wollte. So habe ich mit Angelika vom Reuther Hof gesprochen, weil ich nicht sicher war, ob das überhaupt möglich ist. Sie meinte dann plötzlich: „Warum nimmst Du nicht die Esel?“ Esel??? Ich war etwas verwundert, aber dann habe ich angefangen, mich mit diesen Tieren zu beschäftigen. Diese souveränen Langohren haben mich in ihren Bann gezogen und bis heute nicht losgelassen. Sie übertragen ihre Ruhe und Klarheit auf jeden, der mit ihnen unterwegs ist. Von Angelika habe ich mich entsprechend ausbilden lassen und bin seitdem mit Esel und Mensch in der wunderbaren Vulkaneifelnatur unterwegs auf Eselwanderungen, Eseltrekking, Mehrtagestouren, sowie auch Team- und vor allem Führungskräftetraining. Denn wenn einer weiß, wie souveräne Leitung funktioniert, dann ein Esel 😉 – kein Scherz!

Du bist sehr vielseitig, veranstaltest u. a. Naturcamps für Kinder.

Marleen Item: Das Naturcamp in der Eifel ist klein und ganz einfach. Um eine Feuerstelle stehen Indianertipis und manchmal auch Softzelte. Es gibt eine Outdoorküche, sanitäre Anlagen und eine Badewanne unter freiem Himmel mit einem Badeofen.

Hier biete ich Seminare, Workshops und Naturcamps für Einzelpersonen und Gruppen jeden Alters an.

Kindergeburtstage, Familiencamps, Klassenfahrten, Eseltouren, Auszeittage und Mentaltraining, Survivalcamps, Team- und Führungskräftetraining .

Diese Vielfalt an Angeboten hält mich und meine Arbeit lebendig. Es wird nie langweilig. Und egal ob Kindergartenkind oder Topmanager – im Grunde genommen will jeder Mansch nur eines – nämlich, dass man ihn lieb hat – und dafür tun Menschen die verrücktesten Dinge.

Warum brauchen wir so etwas?

Marleen Item: Ich glaube, jeder trägt irgendwo ganz tief drin dieses kleine Flämmchen der Sehnsucht nach Einfachheit, Echtheit und Wahrhaftigkeit.

Wir haben uns weit von der Natur entfernt und verlernt, wir selbst zu sein. Wie wir ganz einfach wieder zu uns selber finden, zeigt uns die Natur in so vielfältiger Weise. Wir brauchen nur die Ruhe, um genau hinzuspüren. Diese Ruhe findet man hier im Naturcamp.

Meine Aufgabe ist es, den Platz und den Raum dafür zu schaffen, Momente zu tragen und manchmal zu übersetzen. NATUR-MENSCH oder, wie du auch schon sagtest: ESEL-MENSCH.

Kochen am Lagerfeuer in der Eifel im Naturcamp Citiescape. Dort können Kinder und Eltern die Natur und sich selbst wiederentdecken
Der Topf über dem Lagerfeuer: eine ganz andere Art zu kochen

Was unterscheidet ein Naturcamp sonst noch von einem normalen Zeltlager?

Marleen Item: Die Veranstaltungen im Naturcamp finden in kleinen bis ganz kleinen Gruppen statt. Wir kochen gemeinsam auf dem Lagerfeuer. Wie wir unsere Camp Zeit gestalten, besprechen wir gemeinsam und achten darauf, dass es allen gut geht.

Magst auch du noch von einer besonders schönen Begebenheit erzählen?

Marleen Item: Am ersten Tag vom Kids-Sommer-Camp hatten wir Feuer gemacht und wollten Spaghetti kochen. Die Jungs stocherten im Feuer herum und Asche flog in den Spaghettitopf, der über dem Feuer hing. Die Kids schrien: „Bäh, das essen wir nicht – da ist Dreck drin!“ Wir haben dann eine Woche in der Natur verbracht mit Holzsammeln, Feuermachen, Bogenschießen, Schnitzen, Werkeln, Basteln und Wasserholen. Das Wasser mussten wir sehr weit tragen.

Am letzten Tag vor der Abreise spülte ich einen Topf mit frischem Wasser aus und schüttete das Wasser weg. Da sprach mich ein Kind entsetzt an: „Hey, was machst Du da? Das gute Wasser. Das hätten wir doch noch für etwas anderes brauchen können!“

Hihi. Ein klassischer Perspektivenwechsel. Super!

Marleen Item: Du beschäftigst dich ebenso wie ich mit dem Wandel der Gesellschaft und damit, Kinder Kinder sein zu lassen. Warum? Was bewegt dich? Was möchtest du erreichen, wie sieht deine Vision aus?

Kleine Kinder sind noch ganz authentisch, offen und voller Vertrauen. Sie machen Erfahrungen und lernen von ihrem Umfeld. Ich wünsche mir für Kinder ein Umfeld, in dem sie ihren Fähigkeiten entsprechend wachsen können – ganz ohne Druck.

Naturcamp Citiescape - Mensch und Tier im Einklang: Eselwandern in der Eifel. Kinder und Eltern finden bei Eselwanderungen zu sich selbst. Übernachten wie die Indianer im Tipi, Feuermachen, Lagerfeuer, Bogenschießen, Wildkräutersammeln und Abenteuer inklusive. Bedürfnisorientiert und back to the roots mit Kindern. Ein Interview mit einem Esel. Und der Eselflüsterin Marleen Item, die übrigens mit Gerald Hüther zusammenarbeitet #esel #eselwandern #vulkaneifel #ausflugstipp #bedürfnisorientiert

Hast du besondere Pläne für dieses Jahr?

Marleen Item: Es gibt einige neue Projekte für dieses Jahr. Z. B. eine Aktivauszeit für Eltern, Kinder, Hund und Pferd, eine Esel-Stern-Tour und im November startet WildWellness (eine Jahresgruppe für Frauen). Alle Infos dazu gibts auf unserer Webseite.

Und zu guter Letzt die obligatorische Frage: Welches Buch aus deiner Kindheit hat dich besonders geprägt?

Marleen Item: Heidi.

Liebe Marleen, lieber Fridolin, ganz herzlichen Dank für dieses tolle und wirklich außergewöhnliche Interview. Ich wünsche euch ganz viele unvergessliche Erlebnisse mit großen und kleinen Besuchern in eurem Naturcamp.

ÜBERRASCHUNG FÜR DICH, LIEBE LESERIN, LIEBER LESER:

Du kannst bei mir 4 x 1 Lataya-Lagerfeuer-CD mit Indianergeschichten für kleine und große Zuhörer gewinnen. Erzählt werden sie von Marleen Item.

Lagerfeuergeschichten für Kinder und Erwachsene. Indianergeschichten und andere Beispiele für Storytelling direkt aus dem Indianercamp von Marleen Item
Cover Lataya (Foto: Marleen Item)

Um an der Verlosung teilzunehmen, schreib mir doch bitte unter diesen Beitrag oder unter den entsprechenden Beitrag in den Social Media, welche deine Lieblingsgeschichte ist, die du am Lagerfeuer, aber auch anderswo immer wieder gerne hörst. Alternativ (oder zusätzlich) darfst du mir auch eine Geschichte von einer besonderen Begegnung mit Tieren erzählen – so wie ich sie mit Esel Fridolin hatte. Die genauen Teilnahmebedingungen gibts weiter unten. Ich freu mich auf deine Nachricht und wünsche dir viel Glück!

Du magst mehr Interviews lesen? Die Übersicht über alle bisherigen Interviews gibts hier. Wenn du keinen Beitrag und kein Gewinnspiel mehr verpassen magst, melde dich gern für den monatlichen Newsletter an:

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DSGVO-konform

TEILNAHMEBEDINGUNGEN FÜR DIE VERLOSUNG:

Teilnehmen darf jeder mit Wohnsitz ab 18 Jahren. Die Gewinnspielaktion endet am Sonntag, den 16. Mai 2017. Wie bereits in den letzten Jahren werde ich die Namen der Teilnehmenden auf Zettel schreiben und eine kleine Kinderhand aus dem Haus wird den Gewinner ziehen, den ich Anfang Mai hier verkünden werde. Im Anschluss werde ich vom Gewinner die Adresse erfragen und dann die CD auf dem Postweg versenden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kein Muss, aber natürlich freue ich mich sehr, wenn ihr mich mal in den Social Media besucht und mir ein Like dalasst. An der Verlosung ist keine Social-Media-Plattform beteiligt.

ACHTUNG, Nachtrag, 5.5.18: Meine Webseite wird gerade fit gemacht für die DSGVO. Leider gibt es deshalb momentan Probleme mit dem Kommentarfeld. Da mir wiederholt zugetragen wurde, ihr wolltet kommentieren, konntet das aber nicht, habe ich das Gewinnspiel vom 6. auf den 16. Mai verlängert. Sollte euer Kommentar sich nicht eintragen lassen, bitte schreibt mir eine E-Mail. Ich trage ihn für euch nach und hoffe, dass meine IT-Frau das Problem bald behoben hat. Danke!

3 thoughts on “Esel Fridolin, mein tierischster Interviewpartner aller Zeiten, erzählt (inkl. Verlosung)

  1. Antworten
    Petra Plaum - 17. April 2018

    Fridolin ist eine coole Socke und sicherlich viel empathischer als der einzige Esel, den ich je zu reiten versuchte – 13-jährig in Bulgarien. Die Kommunikation klappte überhaupt nicht, der Esel wollte ständig in die andere Richtung als ich, und es war ein rechtes Gezerre und Verhandeln, bis wir aus den Dünen zurück am Reitplatz waren. Immerhin, meine Eltern und Geschwister hatten Spaß dabei, mich zu beobachten … Inzwischen klappt meine Kommunikation mit Eseln besser, aber ich würde mein Gewicht auch keinem von ihnen zumuten 😉 Tolle Tiere jedenfalls, und wunderbare Angebote, die Marlene da hat!

  2. Antworten
    Sandra - 5. Mai 2018

    Kommentar von Bine S., die leider Probleme mit der Kommentarfunktion hatte, weshalb ich, Sandra, das hier für sie einfüge:

    Glückwunsch zu deinem tollen Interview Partner.
    Ich hab ein absolutes Lieblingslied, Knockin’ on Heaven’s Door von Bob Dylan ist mein absolutes Lagerfeuerlieblingslied, ohne dass ich nicht in meinen Schlafsack schlüpfen kann. Die schönsten Lagerfeuergeschichten schreibt der Zeltlagertag immer selbst, zusammen in der Gemeinschaft über den Tag reden bzw diskutieren, einfach die Zeit und Ruhe sich nehmen und ihn beim gemeinsamen Singen und Gitarre spielen lernen ausklingen zu lassen ist mein perfekter Tag. Der nur noch von selbst gemachten Popcorn oder/und Stockbrot gekrönt werden kann:) Der Zusammenhalt und das zusammen wachsen ist einfach ein Erlebnis. Ich komm jetzt schon ins schwärmen….
    LG Bine

  3. Antworten
    Lisa Sch. - 15. Mai 2018

    Ich liebe Tiergeschichten, die berühren und zeigen, dass wir Menschen sehr gut mit Tieren kommunizieren können. So wie Deine mit Fridolin 😊
    Gestern durfte ich eine kleine Biene auf ihrem letzten Weg in diesem Leben begleiten… Sie lag unter einem Restaurant-Tisch und war sehr, sehr schwach. Als ich sie aufheben wollte, klammerte sie sich ganz fest an meinen Finger und ich spürte so viel Dankbarkeit. Ich gab ihr Zuckerwasser und versprach ihr, mich um sie zu kümmern. Sie trank und es kamen wieder verstärkte Lebenszeichen bzw. Bewegungen. Nach ca. 15min wurden die Bewegungen jedoch wieder weniger und sie kippte zur Seite. Die Beinchen klappten langsam ein und ich verstand, dass ich ihr nur beistehen, aber ihr nicht beim Überleben helfen konnte… 😟
    Ich legte ihren Körper ganz sanft unter ein zartes Gundermann-Gewächs. Es sah richtig gemütlich aus..! Meine Tochter und ich sagten ihr, dass sie geliebt ist, für immer.
    Hach ❤

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