Suche
  • info(at)sandra-schindler-schreibt(dot)de
Suche Menü

Marketing

» FAQ

Du magst doch Marketing. Hast du vielleicht einen Marketing-Tipp für mich?

„Gebet, so wird euch gegeben werden.“ Da ist wirklich was dran. Ich finde es wichtig, meinen Lesern einen Mehrwert zu bieten. Das gilt nicht nur für den Blog, auf dem ich Erkenntnisse teile, die ich gerade hatte, oder Bücher vorstelle, die mich begeistert haben, sondern immer. Ich teile mein Wissen gern, weil es ein gutes Gefühl ist, für jemand anderen nützlich zu sein. Aber auch, weil ich weiß, dass mir Menschen auch mehr anvertrauen, wenn ich ihnen vorher etwas verraten habe. Es ist wichtig, dass die Menschen das Gefühl haben, dass sie mir wichtig sind – und nicht, dass ich ihnen nur etwas verkaufen will.

Ansonsten: Immer freundlich und fair bleiben, zumindest, solange man es nicht mit einem penetranten Troll zu tun hat.

Wenn ihr ein spezielles Thema habt, schaut, ob ihr eine Nische findet, die ihr besetzen könnt, oder ob ihr etwas findet, was es noch nicht gab. Vor einigen Jahren habe ich mit einigen anderen für eine Autorin die deutschlandweit erste vegane Wohnzimmerlesung organisiert. Das hat damals schon für einige mediale Aufmerksamkeit gesorgt.

Seid aktiv in den Social Media, macht euch bemerkbar, fallt auf als Experten oder Helfer in der Not.

Kreiert euch bei Facebook eine Fanseite, und zwar nicht erst, wenn euer Buch schon veröffentlicht ist. Bietet euren Fans dort einen Mehrwert. „Ui, heute erscheint mir das Gras aber wieder besonders grün“ ist allerdings genauso unspannend wie „Boah, ich hab heut keinen Bock aufs Schreiben, ich mach jetzt mal früher Feierabend. Viel Spaß euch noch!“.

Legt euch ein Twitter-Account an und verknüpft ihn am besten gleich mit eurer Facebook-Seite.

Auch wenn der Betrag erst mal schmerzt: Sobald es euer Budget zulässt, lasst euch von einer erfahrenen Grafikerin eine professionelle Webseite erstellen.

Bloggt, wenn ihr etwas Interessantes zu erzählen habt.

Ein Xing-Account kann auch nicht schaden.

Verteilt auf unaufdringliche Weise Werbung an passenden Orten. Passend wäre z. B., euren Kinderarzt zu fragen, ob ihr Flyer von eurem Kinderbuch in der Praxis auslegen könnt. Unpassend wäre, auf einer Party rumzugehen und unendlich vielen wildfremden Leuten ein Lesezeichen für das Buch, das ihr vermarktet, in die Hand zu drücken. (An dieser Stelle bekenne ich mich schuldig – diesen Blödsinn hab ich vor einigen Jahren tatsächlich getan, als ich eine andere Autorin im Marketing unterstützen wollte.)

Marketing ist doch Verlagssache, oder?

Kein Autor kommt ums Marketing herum. Es sind nicht nur kleine Verlage, deren Autoren manchmal enttäuscht sind, wenn ihr Buch draußen ist. Kaum haben es Nachbar Nauertz, Tante Tine und die beste Freundin Fabia gekauft, tut sich auf einmal gar nichts mehr. Und dann geben die Autoren auf und schieben dem Verlag die Schuld in die Schuhe. Autoren, die bei Publikumsverlagen untergekommen sind, haben es da schon leichter. Da werden einfach mal so etliche Rezensionsexemplare in die Welt geschickt und das Buch wird auf der Buchmesse an prominenter Stelle vorgestellt. Aber auch diese Autoren müssen sich, wenn sie noch keinen Namen in der Branche haben, ihre Lesungen selber erkämpfen und aktiv sein, sonst tut sich da leider nicht viel.

Wie erreiche ich, dass Buchblogger mein Buch besprechen?

Die meisten Buchblogger rezensieren Bücher, weil ihnen das Lesen und das Bewerten der Bücher Spaß macht. Es ist ihr Hobby! Buchblogger sind wertvolle Multiplikatoren für euer Buch, denn: Wenn eine bekannte Bloggerin euer Buch in den Himmel lobt, dann werden ihre Leserinnen es auch kaufen wollen.

Wenn euch aber eine Bloggerin sagt, dass sie keine Zeit hat, weitere Projekte anzunehmen, dann bedankt euch trotzdem und sucht nach einer anderen Bloggerin. Es hätte sicher keinen Sinn, zu versuchen, sie zu überreden. Vielleicht gefällt ihr auch einfach das Thema nicht. Wenn ihr einen netten Eindruck hinterlasst, aber es gerade nicht passt, dann könnt ihr es ja einfach mit eurem nächsten Buch noch mal versuchen – vielleicht sieht dann die Lage ganz anders aus.

Übrigens mögen es Blogger (wie eigentlich alle anderen auch), wenn man ihnen das Gefühl gibt, sich für sie zu interessieren. Anstatt eine Mail mit „Hi du“ zu starten und sie synchron an 100 Blogger zu verschicken, sollte man sich lieber mehr Zeit lassen und sich mit dem jeweiligen Blog auch ein bisschen beschäftigen, bevor man sich mit einer persönlichen Anfrage an den Blogbetreiber wendet.

%d Bloggern gefällt das: