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Was das Ergebnis unseres Malwettbewerbs mit Selbstvertrauen zu tun hat

Kinderkunst: Flim Pinguin, gemalt vom Gewinner unseres Malwettbewerbs #maldenflim, dem sechsjährigen Marlon

Die Jury hat getagt und die Gewinner des Malwettbewerbs #maldenflim stehen fest. Warum ich mir aufgrund der Einsendungen Gedanken über Selbstvertrauen gemacht habe, lest ihr weiter unten. Jetzt aber erst einmal die Gewinnerbilder.

Bei unserem Flim-Pinguin-Malwettbewerb hat uns das Bild von Marlon (6 Jahre) am meisten überzeugt.

Kinderkunst: Flim Pinguin, gemalt vom Gewinner unseres Malwettbewerbs #maldenflim, dem sechsjährigen Marlon

Die Plätze 2 bis 5 belegen (in beliebiger Reihenfolge, denn die Entscheidung wäre einfach zu schwer gewesen) die Bilder von

 

  • Lara, 3 Jahre
  • Marie, 3 Jahre
  • Johanna, 13 Jahre
  • Anna, 5 Jahre
Kinderkunst: Flim Pinguin von Lara,, 3 Jahre

Flim Pinguin von Lara, 3 Jahre

Kinderkunst: Flim Pinguin von Marie,, 3 Jahre

Flim Pinguin von Marie, 3 Jahre

Kinderkunst: Flim Pinguin von Johanna,, 13 Jahre

Flim Pinguin von Johanna, 13 Jahre

Kinderkunst: Flim Pinguin von Anna,, 5 Jahre

Flim Pinguin von Anna, 5 Jahre

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.

Der ganze Malwettbewerb war übrigens eine sehr spannende Erfahrung für mich, denn: Mir wurde immer wieder kommuniziert, was das doch für eine großartige Idee sei und der Aufruf zum Wettbewerb wurde auf sämtlichen Medien immer wieder gern geteilt.

Für die große Reichweite aber war die Resonanz doch relativ gering, was womöglich am Weihnachtsrummel lag und auch daran, dass es auf ganz vielen anderen Blogs viel leichter etwas zu gewinnen gab.

Aber es lag auch an den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, die die potenziellen und noch nicht einmal existenten Beiträge ihres Nachwuchses schon von vornherein abwerteten. Ich verstehe das, wenn ein Kind nicht gerne malt. In dem Fall hat ein Beitrag zu einem Malwettbewerb natürlich keinen Sinn. 

Aber wenn das Kind Spaß am Malen hat, dann ist es doch völlig egal, was dabei herauskommt. Und so schade, wenn die Eltern die Werke ihres Kindes als Gekritzel oder überhaupt als schlichtweg nicht wettbewerbsfähig abtun. Eine solche Bewertung empfinde ich, gerade wenn die Kinder noch so klein sind, als kontraproduktiv, denn den Jüngsten steht doch noch alles offen.

Es macht so viel Freude, die Kinder dabei zu beobachten, wenn sie selbst etwas gerne und mit einer fast meditativen Konzentration schaffen. Das ist ein wunderbares Geschenk, das sich auch im jeweiligen Bild niederschlägt, denn: Ich glaube, man kann sehen bzw. fühlen, ob etwas mit Liebe und Hingabe gemacht wurde oder nicht. Und dieses Werk dann zu bewerten bzw. gar abzuwerten, ist nicht Aufgabe der Eltern. Wenn diese es schon nicht schaffen, das Kind in seinem Tun zu ermutigen, wer soll es denn sonst tun?

Ich fand es wirklich erstaunlich, dass die Ängste der Erwachsenen als kleine Bremsklötze für den Wettbewerb fungiert haben. Die Angst vor Bewertung, Beurteilung, die Angst davor, nicht gut genug zu sein, egal, ob bezogen auf den Erwachsenen oder das Kind, schimmerte immer wieder durch in dem Feedback, das ich erhalten habe.

Da wünsche ich mir nur eins: Liebe Eltern, bitte habt Vertrauen in euer Kind, damit es ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln kann. Natürlich kann es das auch ohne euren Zuspruch, aber es dauert viel länger. Und mit euch als Stütze fällt es ihnen so viel leichter, ein selbstverständliches und nachhaltiges Selbstvertrauen zu lernen.

Wie sollten Eltern mit Geschenken ihrer Kinder umgehen, vor allem mit Kinderkunst, also selbstgemalten Bildern und Bastelgeschenken? Auf jeden Fall mit mehr Respekt. Und Vertrauen. Sagt Autorin Sandra Schindler. Macht Kindern Mut und lehrt sie durch euer Vertrauen Selbstvertrauen

Ja, ich weiß, ihr habt selbst so eure Erfahrungen gemacht, viele Enttäuschungen erlebt und manchmal ein wenig den Mut verloren. Vielleicht oder sogar ziemlich sicher wird das eurem Kind auch so gehen, aber nehmt ihm diese wertvollen Lernprozesse nicht vorweg, denn das funktioniert sowieso nicht.

Das Kind braucht euch als liebevolle Stütze und um sich rückzuversichern, dass es gut ist, so wie es ist. Und das ist es ganz sicher, egal, ob es eurer Meinung nach malen kann oder nicht. 🙂

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sandra, toller Artikel! Wirklich traurig, dass die Eltern da oft sich versuchen, mit anderen „Großen“ zu verbinden, indem sie ihre Kids bashen. Mei! Und die Bilder sind sooo toll: ich liebe das Bild von Marie, das wäre meine Nummer 1 gewesen. Liebe Grüße , Susanne

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    • Herzlichen Dank für deinen netten Kommentar, Susanne. Ja, es war echt schwer, da eine Einigung zu erzielen. Wenn ich sowas noch mal mache, werde ich auslosen. 🙂

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  2. Tolle Bilder!
    Mein Sohn hat auch gern ein Pinguin-Bild gemalt und ich habe es gern eingeschickt. Er hatte Spaß daran und man muss ja nichts gewinnen. Ich mag die Bilder meiner Kinder und hänge sie gerne auf. Besonders tolle Zeichnungen werden gerahmt.

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    • Super, Melli. Finde ich richtig gut. Schade, dass es diesmal mit dem Gewinn deines Sohnes nicht geklappt hat. Ich wurde schon mehrfach gefragt, wann der nächste Malwettbewerb stattfindet. Mal sehen, ob wir noch mal was planen. Vielleicht klappts ja dann. 🙂 Viel Freude noch mit deinem malfreudigen Sohn! 🙂

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