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Bloggerauszeichnung Liebster Award – ich bin dabei

Juchhu, ich wurde nominiert. Für den Liebster Award. Was das ist? Eine Auszeichnung, die Blogger anderen Bloggern verleihen, wenn sie das gut finden, was man selbst schreibt. Im Prinzip wie ein Kettenbrief, mit dem Unterschied, dass der Award nicht einfach irgendwann versumpft, sondern schon seit Jahren in der Szene herumgereicht wird. Derjenige, der nominiert ist, nominiert mindestens drei weitere Blogger und stellt ihnen 11 Fragen. Der Nominierte beantwortet sie und wählt sich seinerseits dann 3 Blogger zum Nominieren aus – und so geht es immer weiter.

Kinderbuchautorin Sandra Schindler mit Milchvampir

Stolze Autorin mit ihrem ersten Buch, dem Milchvampir

Liebe Snez von Wildgans-Qigong, ganz herzlichen Dank dafür, dass du an mich gedacht hast. Hier kommen deine Fragen – mit meinen Antworten:

1. Wenn du dich mit einem Tier beschreiben wolltest, welches wäre das und warum?

Vermutlich am ehesten ein Eichhörnchen. Ich werkle an etlichen Baustellen gleichzeitig herum, aber vergesse trotzdem nicht, wo ich meine Nüsse versteckt habe und wann ich sie wieder herausholen muss.

2. Wo entwickelst du die besten Ideen für deinen Job und deinen Blog?

Im Wald. Ich bin jeden Tag mit dem Hund im Wald unterwegs. Manchmal beobachte ich etwas, was mich zum Nachdenken bringt, manchmal beschäftigt mich ohnehin schon ein bestimmtes Thema – und ehe ich mich versehe, entsteht ein Text in meinem Kopf, den ich nur noch aufschreiben muss, wenn ich wieder zu Hause bin.

3. Woraus schöpfst du am meisten Kraft?

Aus einer Kombination von ausreichend Schlaf und Bewegung und ausgewogener Ernährung.

4. Woran erkennst du, dass du eine Auszeit brauchst, und was tust du in der Situation?

Ich ertappe mich dabei, dass ich beim Arbeiten unaufmerksam bin. Dass ich beim Schreiben einfach nicht vorwärtskomme, obwohl ich schon gefühlt endlos über einer bestimmten Passage brüte. Dann hilft nur eins: Raus in die Natur. Womit wir wieder beim Wald wären. 😉

5. Was tust du im Allgemeinen für den körperlichen und seelischen Ausgleich?

Vermutlich zu wenig. Ich gebe zu, dass ich ein Arbeitstier bin, und zwar nicht gezwungenermaßen, sondern gerne. Als Autorin sitze ich natürlich sehr lange am Computer. Aber irgendwann meldet sich mein Körper und wird unruhig. Dann gehe ich entweder joggen oder mache Quigong – zu dem mich übrigens Snez gebracht hat.

6. Wann und in welcher Situation warst du das letzte Mal glücklich?

Vorgestern. Seit knapp einer Woche stimmte was nicht mit unserem Warmwasser. Das war in letzter Zeit zwar öfter mal ausgefallen, aber dass es eine ganze Woche so gar nicht mehr ging, das war neu. Ich hab viel darüber nachgedacht, was es für ein Luxus gewesen sein muss, in früheren Zeiten ein warmes Bad zu nehmen. Zwar hab ich gerade gestern im Radio einen Beitrag darüber gehört, wie gesundheitsfördernd Kaltduschen ist, aber: nicht meine Welt. Ich war unglaublich glücklich, nach der Reparatur der Dusche endlich wieder unter heißem Wasser stehen zu können – und schätze jetzt meine morgendliche Warmdusche umso mehr.

7. Stell dir vor, du könntest fliegen wie ein Vogel. Was würdest du dir als Erstes von oben anschauen?

England. Ich denke, ich würde nach England fliegen, die ganze Insel erkunden.

8. Internet wird zukünftig nur noch wochentags von 8.00 bis 18.00 verfügbar sein. Was tust du während der restlichen Zeit?

In der Küche stehen und kochen oder mit den Kindern Kuchen backen, draußen Zeit mit ihnen und dem Hund verbringen. So weit das, was ich jetzt ohnehin schon mache. Aber ich würde wohl auch mehr lesen und Musik machen.

9. Du erzählst deinen Urenkeln an deinem 90. Geburtstag aus deinem Berufsleben. Beschreibe dich in dieser Situation. Welche Geschichte erzählst du?

Es war einmal ein kleines Mädchen, das schon immer gern Geschichten erzählte und manche davon auch aufschrieb. Das kleine Mädchen wuchs zur Frau heran und verbrachte seine Zeit damit, die Geschichten anderer zu erzählen. Eines Tages fand die Frau den Anfang eines Buchs, den sie als kleines Mädchen geschrieben hatte. Sie schmunzelte über die kindliche Art zu schreiben, über die Fehler, die sie heute nicht mehr machen würde, aber sie sah auch, dass die Geschichte gar nicht so schlecht war.

Und da erschien ihr das kleine Mädchen. Die Frau beschloss, wieder mehr auf dieses Kind zu hören, in dessen Kopf so viele Ideen steckten. Das Kind wartete nur darauf, dass die Frau all diese Ideen aus ihm herauskitzelte. Eines Tages nahm die Frau das Kind an der Hand und sie arbeiteten zusammen an ihrem ersten Buch. Es folgten, viele, viele weitere Bücher. Die Frau wurde alt, sie feierte ihren 90. Geburtstag, zusammen mit dem Mädchen, das nie erwachsen zu werden schien.

Kurz nach der Feier nahm dann das Kind die Frau an die Hand und gemeinsam machten sie sich auf in eine andere Zeit, in der die Frau wieder zum kleinen Mädchen wurde. Hand in Hand betraten die beiden den dichten Eichenwald vor ihrer Haustür und liefen in die Richtung, aus der die Musik kam, die ihnen so vertraut erschien.

10. Aladin ist zu Besuch. Du hast drei Wünsche frei, die alle den Buchstaben „Q“ beinhalten.

Ich hätte gern einen Quickborn. Der Duden hat mir verraten, dass das ein anderes Wort für Jungbrunnen ist. Dann kann ich nämlich 90 werden, ohne dass es jemand merkt. Außerdem möchte ich mit Aladins Teppich nach Qumran fliegen und von dort aus eine Reise um die ganze Welt starten. Wenn ich zurück bin, lasse ich mich dann in eine Quigong-Meisterin verwandeln, die sich jeden Tag andere spannende Persönlichkeiten ins Haus wünschen kann, mit denen sie im Anschluss an die Übungen bei Tee und Keksen zusammensitzt.

11. Du  kannst dir einen Wunschgast als Interviewpartner für deinen Blog aussuchen. Wen wählst du, und was ist die erste (brennendste) Frage?

Ich denke, es wäre Mozart. Ich würde ihn fragen, wer er wirklich ist.

Meine Nominierungen

  1. Übersetzerkollegin Jane Eggers
  2. Verlagskollegin Kerstin Klimenta
  3. Kinderbuchbloggerin Sabrina Werner

Und das sind meine Fragen an euch:

  1. Was ist dein liebstes Kinderbuch?
  2. Welcher Kinderbuchcharakter wolltest du als Kind sein – und welcher wärst du heute?
  3. Was ist für dich die wichtigste Botschaft, die du den Kindern von heute vermitteln möchtest?
  4. Mit welchem Fortbewegungsmittel möchtest du am liebsten die Welt erkunden (kann gerne auch was Erfundenes sein, wie das mit Konrads Spezialkleber gefütterte fliegende Auto von Pippi Langstrumpf)?
  5. Verrätst du mir dein Lieblingszitat?
  6. Über welche Themen schreibst du am häufigsten?
  7. Welcher Mensch strahlt für dich die größte Lebensweisheit aus, weshalb du ihn gerne mal treffen würdest – und was würdest du ihn fragen?
  8. Wann hast du durch etwas, was du getan hast, zum letzten Mal einen Menschen richtig glücklich gemacht – und was hast du getan?
  9. An welchem Ort findest du am ehesten zu dir selbst – und was tust du dabei?
  10. Was macht deinen Beruf bzw. dein Hobby zu deiner Berufung – erzählst du mir kurz etwas darüber?
  11. Was sind deine Wünsche für deinen Blog bzw. deine Web- oder Facebookseite?

So lauten die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der nominierende Blogger stellt.
  • Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für die von dir nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere die nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sandra, ich freue mich total, von dir nominiert zu werden! Danke 🙂
    Jetzt wurde ich – wie du weißt – von Urllaub und Krankheit eine Weile abgelenkt, aber ich mache mich morgen an die Arbeit!

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    • Ach, wie schön. Ein ganz tolles Interview! Und dann auch noch pünktlich zum Weltübersetzertag. Wie passend. 🙂

      Antworten

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