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Mein liebster veganer Rotweinkuchen

Vegane Kuchen backen

„Ihr lebt vegan?“ Panik in den Augen der Person, die uns gerade noch voller Tatendrang zum Essen eingeladen hat! Die Leute sind mit dieser Information oft überfordert und wissen nicht, was sie einem auftischen sollen. Wie um alles in der Welt backt man denn einen veganen Kuchen? Allgemeine Ratlosigkeit und Unsicherheit. Um dem vorzubeugen, bringe ich in der Regel Kuchen mit. Der schmeckt nicht anders als ein „normaler“ Kuchen. Wenn man es nicht wüsste, würde man es gar nicht merken.

Standardrezepte veganisieren

Und jetzt verrate ich euch mal ein großes Geheimnis: JEDES Rezept ist veganisierbar. Manchmal ist es etwas schwieriger, z. B. bei „Käsefondue“. Aber auch das gibt es, in „VEGAN tut gut – schmeckt gut“ von Jérôme Eckmeier, das ich mir aus Neugier sicher bald besorgen werde. Kuchen ist eigentlich mit die einfachste Aufgabe. Nehmen wir heute mal einen absoluten Standardkuchen, Rotweinkuchen. Das Originalrezept findet sich in jeder Küche. Hier meine vegane Variante:

Veganer Rotweinkuchen

Zutaten

  • 250 g vegane Margarine (z. B. Sojola)
  • 150-200 g Rohrzucker
  • 1 Vanillzucker
  • Ei-Ersatz für 5 Eier (inkl. Wasser)
  • 3 EL Mandel – oder Cashewmus
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Kakao
  • 150 g dunkle Schokostreusel
  • ¼ l veganen Rotwein
  • 350 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen + 1 TL Backpulver

Zubereitung

Alle Zutaten verrühren und in einer gefetteten, mit Semmelbröseln ausgekleideten Form bei 175 Grad eine Stunde backen. Anschließend entweder mit Puderzucker bestreuen oder – Kinder lieben es – mit Reismilchschokolade verzieren und mit veganen Zuckerstreuseln bestreuen.

Ohne Ei? Wie das?

Ein Wort zum Thema Ei-Ersatz: Den könnt ihr fertig kaufen, aber auch ganz leicht selbst herstellen. Meine liebste und einfachste Möglichkeit: Ihr nehmt Sojamilch, so etwa eine Drittel-Tasse voll, und gebt 1 EL Apfelessig hinzu. Mit dem Schneebesen verrühren, kurz stocken lassen, dann zum Teig geben. Sojamilch bindet und macht den Kuchen gleichzeitig fest, aber auch fluffig.

Besonders lecker wird der Kuchen natürlich, wenn er nur aus Biozutaten besteht.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Rotweinkuchen kenne ich zwar nicht, aber beschwipste Kuchen finde ich klasse! Das kann man bestimmt auch sehr gut in paleo umsetzen (was dann die Leute noch mehr verwirrt). Was ist aber bitte veganer Rotwein? Seit wann ist Rotwein tierisch? Ausser tierisch lecker? Verwirrte Grüsse..

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